Auch der Arcor Vorstand scheint den Störungen machtlos gegenüber zu stehen. Nachdem nun bereits ein Tag vergangen ist, hat sich nichts an der Situation verändert. Kein Anruf über den Stand der Dinge, Verbindung zum Internet ebenfalls tot. Es wird langsam Zeit über einen Provider Wechsel nach zu denken. Doch wohin wechseln. Wenn man die Meldungen in der Presse verfolgt, unterbieten sich die großen Anbieter zwar in den Preisen, überbieten sich jedoch im Bereich Service offensichtlich in Unfähigkeit. Vermutlich kommt man vom Regen in die Traufe. Wehmütig denke ich an die Zeiten zurück als ich noch Kunde der ISIS gewesen bin. Da kannte man noch die Ansprechpartner im Support und wenn es einmal zu Problemen kam, wurde einem schnell und kompetent weitergeholfen.
Bei einem weiteren Anlauf mit der Störungshotline zu sprechen, Kundennummer, Geb..... landete ich mal zufälligerweise bei einem bemühten Mitarbeiter, der zuhörte und einige, zwar erfolglose, Tests und Versuche gestartet hat, um mir weiter zu helfen.
Dabei habe ich mehrere Dinge gelernt. Bei der Zubuchung der Euro-Flat hat das Verwaltungssystem sebstständig entschieden, daß die bei meiner Leitung vorhandene Leitungsdämpfung zu hoch für 6 Mbit ist und hat automatisch die Rückstufung veranlasst.
Auf die Frage, was ich bei einem angeblichen morgentlichen Telefongespräch mit dem Techniker besprochen habe, konnte ich nur verblüfft antworten, ich hätte mit keinem Techniker gesprochen. Der Hotliner meinte daraufhin, dass aber nach seinen Unterlagen ein Gespräch protokolliert wäre. Offensichtlich wurde vielleicht aus Gründen der Zielerfüllung einfach vorgebliche Gespräche als geführt protokolliert, die aber in Wirklichkeit nie stattfanden. In der Menge der Fälle wird das schon untergehen könnte die Motivation lauten.
Letztendlich waren alle Bemühungen des Hotliners vergeblich und ich wurde wieder auf den Besuch eines Technikers vertröstet.
Nach einigen Stunden Wartezeit habe ich einen neuen Anlauf unternommen, Neuigkleiten zu meinem Fall von der technischen Hotline zu erfahren. Kundennummer,... Nach kurzem Orbit hatte ich eine freundliche Dame vom Qualitätsmanagement in der Leitung. Ich mußte zwar noch einmal meine Kundennummer nennen, aber die kenne ich nun schon auswendig. Offensichtlich werden stichprobenartig Kunden aus den Hotlines gezogen und an das QM weitergeleitet. Ich durfte mein Anliegen nochmal vortragen, von Anfang an, daraufhin sicherte mir die Dame zu, sich erstmal eingehend mit dem Fall zu beschäftigen und mich dann zurück zu rufen. Da die Dame eine sehr verbindlichen Eindruck machte, glaubte ich ihr und wartete auf den Rückruf. Tatsächlich wurde ich auch zum ersten Mal nach ca. 20 min. zurück gerufen. Dabei wurde mir mitgeteilt, daß mein Fall nun eskaliert wäre und Sie zweitens nichts mehr weiter für mich tun könne, weil eine Vorstandsbeschwerde (mein Fax hatte dann ddoch Wirkung) mit meinem Vorgang verknüpt sei.
Spannend ist nun, was das für die Bearbeitung und die Zeit bis zur Lösung meines Problems bedeutet.
Tatsächlich hat es Arcor nun geschafft den Zugang wieder gängig zu machen, allerdings kommentarlos. Plötzlich konnte sich der Router wieder auch wieder anmelden. Über den Grund des Ausfalls kann ich derzeit nur spekulieren. Außerdem bin ich derzeit nur mit 2Mbit unterwegs, was allerdings derzeit erheblich besser als nichts ist.
Vorläufiges Fazit zur Vorgehensweise:
Ich kann natürlich nicht sagen, wie lange die Behebung des Problems ohne eine Vorstandsbeschwerde gedauert hätte (vielleicht möchte ich es auch nicht wissen), zuerst sollte man sicherlich den Weg über die normalen Hotlines gehen, bekommt man jedoch das Gefühl, man wird nur abgewimmelt und vertrösted und nichts passiert, direkt schwere Geschütze auffahren!
Mal sehen was sich in den nächsten Tagen noch alles ergibt und vor allen Dingen, was das Problem letztlich war.
To be continued.....
Donnerstag, 19. Juli 2007 20:59