Auch wenn Apple für sich immer reklamiert, dass mit MacOS alles einfach ist und viel besser funktioniert wie z.B. Software von Microsoft, dem ist nicht so.

Ein gutes Beispiel ist der Versuch mein MacBook Pro von Tiger auf Leopard upzudaten. Auf meinem MacBook waren keine ungewöhnlichen Programme installiert. Im wesentlich iWorks und iLife, also nichts aufregendes.

Trotzdem blieb das MacBook nach einem zugegebener Maßen einfachen Upgrade nach dem 1. Neustart im Apple Blue Screen of Death hängen. Im Gegensatz zu anderen Herstellern gab das MacBook überhaupt keine Hinweise darauf was los ist. Mit intelligentem Rumprobieren, mehreren harten Neustarts bequemte sich das MacBook dazu, unter Leopard zu booten. Allerdings war es nach dem Upgrade eigentlich nur noch ein Schatten seiner selbst.

Das gesamte System machte einen zähen Eindruck, Neustarts dauerten mehrere Minuten (ohne Fortschrittsanzeige, ein meditativ blauer Bildschirm), Anwendungen stürtzten ab oder blieben einfach hängen, der vorher zuverlässig funktioniernder WLan Zugang stieg z.T. aus oder war langsam. Alles in Allem eine sehr ernüchternde Erfahrung. Außerdem hat Apple wohl sehr bei der neuen Firewall gepatzt. Siehe folgenden Artikel in der c´t 

Auch die Support-Foren von Apple scheinen derzeit von Updatern gut besucht zu werden.

Nach meinen Erfahrungen kann ich Updatern derzeit nur den nun auch von mir eingeschlagenen Weg empfehlen: Sichern und System neu aufsetzen.

Technorati tags: , ,